Biografie
  1938 Am Freitag, den 23. September um 22.05 Uhr wird Rosemarie Magdalena Albach  in Wien als 1. Kind des Schauspieler-Ehepaares Magda Schneider und Wolf Albach-Retty geboren.
Im Oktober zieht die Familie von Wien nach Schnau bei Berchtesgaden um. Dort wächst Romy während der Engagements ihrer Mutter unter der Obhut der Großmutter Maria Schneider auf. Großmutter väterlicherseits ist die Burgschauspielerin Rosa Albach-Retty, die am 26. Dezember 1979 105 Jahre alt wurde. Der Name der Großmutter väterlicherseits war ursprünglich Rosa Retty.
"Retty" ist die eingewienerte Form des ursprünglichen, ungarischen Familiennamens; geboren wurde die Schauspielertochter Rosa Retty in Berlin, während eines dortigen Engagements der Eltern. Nach der Heirat mit einem K.u.K.-Offizier namens Albach nannte sie sich Rosa AIbach-Retty. Ihr Sohn Wolfgang Albach nannte sich dann als Schauspieler Wolf Albach-Retty. Daher also heißt Romy Schneider bürgerlich Rosemarie Albach.
Der Name Rosemarie rührt her von Rosa, der Großmutter väterlicherseits, und Maria, der Großmutter mütterlicherseits. Romy Schneider besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft. "Romy" wurde sie schon als Kind gerufen. Zur Zeit ihres Filmdebüts hieß sie immer noch Rosemarie Albach, als Darstellerin in ihrem ersten Film bekam sie den Namen Rosemarie Schneider-Albach, vermutlich auf Wunsch der Mutter; manche Kritiker schrieben aber auch irrtümlich Rosemarie Albach Schneider.
In Publicity-Artikeln zu dem ersten Film wurde aber auch schon häufig die Kurzform "Romy" erwähnt und auf diese Weise öffentlich etabliert. In ihrem 2. Film "Feuerwerk" heißt sie dann offiziell "Romy Schneider".
  1941 Geburt von Bruder Wolf-Dietrich (21. Juni 1941, Wolfi genannt), der heute als Chirurg in Zürich lebt.
  1943 Die Eltern, seit Winter 1936 verheiratet, trennen sich. Wolf Albach-Retty lebt mit der Schauspielerin Trude Marlen zusammen.
  1944 Im September wird Romy in Berchtesgaden eingeschult.
  1949 Nach Kriegsende wechselt Romy über in das von den "Englischen Fräulein" geführte Internat "Goldenstein". Sie blieb dort 4 Jahre (1. Juli 1949 - 12. Juli 1953) bis zu ihrem 14. Lebensjahr. Im September wird die Ehe ihrer Eltern geschieden.
  1953 Romy debutiert unter dem Namen Romy Schneider-Albach im Sommer an der Seite ihrer Mutter in dem Film "Wenn der weiße Flieder wieder blüht". Ihr Leinwand-Debüt ist so erfolgreich, dass sie bereits im Herbst für ihren nächsten Film "Feuerwerk" an der Seite von Lilli Palmer verpflichtet wird. Magda Schneider heiratet den Kölner Gastronomen Hans Herbert Blatzheim.
  1954 Im Frühjahr kommt Romy Schneider für eine Nebenrolle in Arthur Maria Rabenalts Filmprojekt "Der Zigeunerbaron" in die engere Wahl; die Rolle wird aber dann mit Waltraud Haas besetzt. Im Sommer spielt Romy ihre erste Hauptrolle: Regisseur Ernst Marischka engagiert sie für die Rolle "Mädchenjahre einer Königin". Diese Darstellung einer Monarchin soll nicht ohne Folgen bleiben.
  1955 Romy Schneider ist in der deutschen Filmindustrie etabliert: nach "Die Deutschmeister" und "Der letzte Mann" stellt sie mit "Sissi", der ein überwältigender Publikumserfolg wird, das deutsche Starsystem auf den Kopf. Die jungen Mädchen, Mütter und Großmütter Europas beginnen zu schwärmen.
  1956 Damit der Traum weitergeträumt werden kann, wird im Frühjahr die Fortsetzung "Sissi, die junge Kaiserin" gedreht. Die Begeisterung der Kinozuschauer kennt keine Grenzen - aber Romy ahnt fürchterliches. Um sich von dem drohenden Klischee zu befreien, übernimmt sie zwei Hauptrollen, bei denen sie vor der erdrückenden Last der Sissi-Krone sicher ist: "Kitty und die große Welt" und "Robinson soll nicht sterben".
  1957 Im Frühjahr steht sie in der Verfilmung von Gabor von Vaszarys Liebesgeschichte "Monpti" zum ersten mal in Paris vor der Kamera. Vaszary schreibt über seine Begegnung mit Romy Schneider das Buch Romy. Aber im Sommer rufen Regisseur Ernst Marischka und sein träumendes Publikum die junge Ausreißerin zur Ordnung. Romy kommt nicht drum herum, die Krone muss wieder drauf: "Sissi - Schicksalsjahre einer Kaiserin". In der milden Nachsaison auf Ischia kann sie sich davon als "Scampolo" erholen.
  1958 Nach dem etwas unglücklichen Remake von "Mädchen in Uniform" bringt ihr das noch unglücklichere Remake von Schnitzlers "Liebelei" unter dem Titel "Christine" die erste Begegnung mit Alain Delon. Im Herbst folgt der Film "Die Halbzarte", der das Unglück ihres Sissi-Publikums endgültig voll macht.
  1959 In diesem Jahr geht Romy Schneider für Deutschland verloren: am 22. März ist offizielle Verlobung mit Alain Delon. Es folgen die deutsch-französische Koproduktionen "Ein Engel auf Erden" und "Die schöne Lügnerin". Aber auch die Franzosen können "Sissi" nicht vergessen: an der Seite von Curd Jürgens spielt sie "Katia - Die ungekrönte Kaiserin". Am Ende des Sommers besucht Romy Alain Delon bei den Dreharbeiten zu "Nur die Sonne war Zeuge" und hat einen kurzen Auftritt in einer Szene des Films.
  1960 Für die Rolle der Myrrhine in dem ursprünglichen Fernsehfilm "Die Sendung der Lysistrata" folgt sie der Bitte des großen Fritz Kortner und kehrt noch einmal nach Deutschland zurück. Anschließend fährt sie nach Mailand, um Alain Delon während der Dreharbeiten zu "Rocco und seine Bruder" zu besuchen und lernt Luchino Visconti kennen. Aus dieser Begegnung wird eine langjährige gegenseitige enge Beziehung, die Romy Schneiders Leben und Karriere grundlegend verändern wird.
  1961 Visconti überzeugt Romy, die Schauspielunterricht nie akzeptiert hat, zum ersten mal auf einer Bühne zu stehen, dazu noch in einer Sprache, die sie zwar liebt, aber noch nicht beherrscht. Für das Thetre de Paris inszeniert er mit ihr und Alain Delon das elisabethanische Inzest-Drama "Schade, da sie eine Dirne ist" von John Ford. Nach einer Blinddarmoperation Romy Schneiders, die sich bei den Proben total verausgabt hat, findet am 29. März in Paris die Premiere statt. Tout Paris ist begeistert. In den Kritiken wird vor allem Romy Schneiders Wandlung zu einer ernsthaften Bühnenschauspielerin gelobt. In der Sommerpause der Theatersaison dreht sie mit Visconti die Episode "Der Job" in dem Film "Boccaccio 70". Visconti, Coco Chanel und der Coiffeur Alexandre vollenden Romys Metamorphose. Im November dreht sie "Der Kampf auf der Insel" mit Jean-Lonis Trintignant. Regie führt Alain Cavalier, ein enger Mitarbeiter von Louis Malle. Anschließend beginnt sie mit den Proben für eine Theatertournee mit der Compagnie Sacha Pitoff: sie spielt die Nina in Tschechovs "Die Möwe".
  1962 In dem Film "L'Amour a la mer" von Guy Gilles übernimmt Romy einen kurzen Gastauftritt. Im März beginnen die Dreharbeiten zu "Der Prozess" unter der Regie von Orson Welles. Anschließend dreht Romy ihren ersten Film für die Columbia: "Die Sieger".
  1963 Im Februar fährt sie zum Amerika-Start von "Boccaccio 70" in die USA. Robert Rossen bietet ihr die Rolle der Lilith an, die später von Jean Seberg gespielt wird. Hollywood-Regisseur Otto Preminger verpflichtet sie für die weibliche Hauptrolle in "Der Kardinal". Während der Dreharbeiten in ihrer Heimatstadt Wien trifft Romy ihre Eltern, die sich inzwischen wieder versöhnt haben. Im Juni nimmt sie in Paris den Preis als beste ausländische Schauspielerin für ihre Darstellung der Leni in "Der Prozess" entgegen. Im Herbst siedelt Romy nach Hollywood um und dreht mit Jack Lemmon die Komödie "Leih mir deinen Mann".
  1964 Im Frühjahr beginnen die Dreharbeiten zu dem Film "L'Enfer (Die Hölle)" unter der Regie von Henri-Georges Clouzot, der die Aufnahmen jedoch wegen Krankheit abbrechen muss. Der Film bleibt unvollendet. Das gleiche Schicksal erleiden die Dreharbeiten zu dem Film ", den Visconti mit Romy realisieren wollte. Ende Juni erhält Romy aus der Hand von Michel Morgan den Publikumspreis "La Victoire du Cinema Francais". Doch das Unglück hört in diesem Jahr nicht auf: Alain Delon und Romy trennen sich. Und bei den Dreharbeiten zu "Was gibt's Neues, Pussy?" unter der Regie von Clive Donner wird Romy beinahe von einem Scheinwerfer erschlagen.
  1965 Im Frühjahr zieht es Romy Schneider wieder nach Deutschland. Sie nimmt in Berlin an der Eröffnung des Europa-Centers teil, wo ihr Stiefvater "Daddy" Blatzheim ein neues Lokal einweiht. Bei dieser Gelegenheit trifft sie den Berliner Schauspieler und Boulevardtheater-Regisseur Harry Meyen. Die gemeinsamen Theaterpläne (Fräulein Julie) zerschlagen sich zwar, doch die beiden bleiben von nun an eng zusammen. Im Herbst dreht Romy unter der Regie von Jules Dassin mit Melina Mercouri und Peter Finch "Halb elf in einer Sommernacht". Claude Lelouchs Angebot, die weibliche Hauptrolle in "Ein Mann und eine Frau" anzunehmen, schlägt sie aus.
  1966 Von März bis Mai dreht sie im Ruhrgebiet zum ersten mal mit ihrem späteren Komplizen Michel Piccoli den Film "Schornstein Nr. 4". Im Juni folgt mit James Bond-Regisseur Terence Young "Spion zwischen zwei Fronten". Für den Bayerischen Rundfunk dreht Hans-Jürgen Syberberg mit ihr in Kitzbühel die berühmte TV-Dokumentation "Romy - Porträt eines Gesichts". Am 15. Juli heiratet sie in Sant-Jean Cap Ferrat Harry Meyen; im Herbst siedelt das Paar nach Berlin-Grunewald um; am 3. Dezember (9.06 Uhr) wird ihr Sohn David - Christopher geboren. Danach zieht sich Romy ins Privatleben zurück.
  1967 Am 21. Februar stirbt der Vater von Romy Schneider, Wolf Albach-Retty (28.5.1906 - 21.2.1967).
  1968 Im Frühjahr hat der Film sie wieder: in London dreht sie mit Tom Courtenay als Partner die total verunglückte Agenten-Parodie "Otley". Aber dann kommt ein Film, der die Herzen des Publikums wieder höher schlagen lässt und den Klatschspalten neue Nahrung gibt. Romy spielt zusammen mit Alain Delon in "Der Swimmingpool".
  1969 Im Frühjahr dreht sie in England "Inzest", einen Film, der von der Kritik total zerrissen wird. Doch dann kommt die entscheidende Begegnung mit Claude Sautet. Romy hat einen Komplizen mehr. Mit ihm dreht sie im Sommer "Die Dinge des Lebens", der ein Jahr später das Kinoereignis Frankreichs werden soll.
  1970 Im Januar dreht sie mit Maurice Ronet den Psycho-Thriller "Die Geliebte des Anderen". Danach folgt mit Richard Harns als Regisseur und Partner "Bloomfield". Im Sommer macht sie in Italien "La Califfa" mit Ugo Tognazzi. Das Erfolgsteam Sautet-Piccoli-Romy ist dann wieder vereint bei "Das Mädchen und der Kommissar". Im Spätherbst steht sie erneut mit Alain Delon vor der Kamera in "Das Mädchen und der Mörder - die Ermordung Trotzkis". Romy Schneider engagiert sich gesellschaftspolitisch: im Magazin Stern bekennt sie öffentlich zusammen mit Hunderten von Frauen "Ich habe abgetrieben" und fordert die Abschaffung des Paragraphen 218.
  1971 Im Mai schlägt Visconti ihr bei einem Zusammentreffen während der Filmfestspiele in Cannes vor, noch einmal die Rolle der Kaiserin Elisabeth von Österreich zu spielen. Romy nimmt an. Sissis letzter Exorzismus hat begonnen.
  1972 Im Frühjahr steht sie dann mit Helmut Berger als "Ludwig II" unter Viscontis Regie vor der Kamera. Erst sieben Jahre später wird das deutsche Kinopublikum Gelegenheit haben, den Film in seiner vollständigen Fassung zu sehen, der seinerzeit vom deutschen Verleih rigoros zusammengeschnitten wurde. Im Sommer dreht Claude Sautet seinen dritten Film mit Romy: "Cesar und Rosalie". Das Ehepaar Romy Schneider Harry Meyen trennt sich. (Im Juni 1975 wird die Ehe geschieden.)
  1973 Nach einem längeren Aufenthalt in der Schweiz steht sie im Sommer wieder vor der Kamera: "Le Train - Nur ein Hauch von Glück". Von nun an geht es Schlag auf Schlag. Mitte August "Sommerliebelei" unter der Regie von Jean-Claude Brialy, Mitte September "Das wilde Schaf" unter der Regie von Michel Deville und im Winter "Trio Infernal" unter der Regie von Francis Girod.
  1974 Nach ihrer schockierenden Rolle in "Trio Infernal" übernimmt sie im Sommer unter der Regie des jungen Polen und Wajda-Schölers Andrzej Zulawski in "Nachtblende" eine Rolle, die ihr Publikum sowohl begeistert als auch verstört. Die darauf folgende erste Zusammenarbeit mit Claude Chabrol in "Die Unschuldigen mit den schmutzigen Händen" gestaltet sich sehr schwierig: Romy fühlt sich von ihrem Regisseur alleingelassen.
  1975 Zu Beginn des Jahres dreht sie unter der Regie von Robert Enrico zusammen mit Philippe Noiret "Das alte Gewehr - Abschied in der Nacht", ihren bis heute in Frankreich erfolgreichsten Film. Im Februar erhält sie den Publikumspreis - du Cinma. Auf dem Festival in Taormina wird sie als beste Darstellerin ausgezeichnet. Am 18. Dezember heiratet sie in Berlin ihren Sekretär Daniel Biasini.
  1976 Die Leser der Zeitschrift Ciné-Revue verleihen ihr im Februar den Grand Prix International. Am 3. April wird sie mit dem französischen Oscar, einem Cäsar, ausgezeichnet für ihre Darstellung in dem Film "Nachtblende".
  1977 Für die Leni in "Gruppenbild mit Dame" wird Romy Schneider am 24. Juni mit einem Filmband in Gold des Deutschen Filmpreises als beste Darstellerin ausgezeichnet. Am 21. Juli wird ihre Tochter Sarah in Gassin bei St. Tropez geboren. Im Winter sagt Romy die Rolle der Lulu in der geplanten Wedekind-Verfilmung ab wegen Unvereinbarkeiten zwischen ihr und der Regisseurin Liliana Cavani. Zwei Jahre später macht Walerian Borowczyk den Film mit Anne Bennent.
  1978 Im Sommer macht Romy ihren fünften Film mit ihrem Lieblingsregisseur Claude Sautet  "Eine einfache Geschichte". Im November steht sie in München vor der Kamera in der internationalen Star-Großproduktion "Blutspur" unter der Regie von Terence Young.
  1979 Romys erster Ehemann Harry Meyen nimmt sich am 15. April in Hamburg das Leben. Am 3. Februar erhält Romy, in Paris, ihren zweiten Cäsar für "Eine einfache Geschichte" von Claude Sautet. Im Frühjahr dreht sie zum ersten mal unter der Regie von Costa-Gavras und mit Yves Montand den kolportagehaften Liebesproblemfilm "Die Liebe einer Frau". Ab Mai folgt dann mit Außenaufnahmen in Schottland "Death Watch" (Der gekaufte Tod), ein Film von Bertrand Tavernier, der als offizieller französischer Beitrag im Wettbewerb der 30. Internationalen Filmfestspiele Berlin im Februar 1980 gezeigt wird.
  1980 Im Frühjahr entsteht unter der Regie von Francis Girod mit Romy in der Hauptrolle: "Die Bankiersfrau"  (La Banquire). Im Herbst beginnen in Rom die Dreharbeiten zu dem Film "Die zwei Gesichter einer Frau"  (Fatasma d'Amore). Regie führt Dino Risi. Die Leser von "Paris Match" wählen Romy Schneider und Alain Delon zu den Lieblingsstars des Jahres.
  1981 In dem Film "Das Verhör" (Garde a Vue) übernimmt sie eine kleine Rolle neben Lino Ventura und Michel Serrault unter der Regie von Claude Miller. Im Februar gerät sie in die Schlagzeilen: Scheidung von Daniel Biasini (die dann im Juni vollzogen wird). Im April müssen die Dreharbeiten zu "Die Spaziergängerin von Sans-Souci"  (La Passante de Sans-Souci) wegen eines Beinbruchs erneut verschoben werden. Im Mai kann der Film unter der Regie von Jacques Rouffio kurz begonnen werden. Dann zwingt eine Nierenoperation sie, den Film zu unterbrechen. Am 5. Juli verunglückt ihr Sohn David tödlich. Beim überklettern des Gartenzaunes der Großeltern von Biasini, rutscht David ab und spiesst sich selbst auf. Noch im Krankenhaus erliegt er den schweren Verletzungen. Er wird nur 14 Jahre alt. Im Oktober werden die Dreharbeiten zur "Spaziergängerin" in Berlin fortgesetzt und Mitte Dezember beendet.
  1982 In der Fachzeitschrift "Le Cinema Francais" wird das Filmprojekt "Einer gegen den anderen"  (L'Un contre l'autre) mit Drehbeginn zum 1. Juni angekündigt, ihr Partner soll Alain Delon sein, der Regisseur Pierre Granier-Deferre. Dazu soll es nicht mehr kommen. In den Morgenstunden des 29. Mai stirbt sie in Paris an Herzversagen. 10 Monate und 24 Tage nach dem Tod Ihres Sohnes David.Die "Spaziergängerin", das erste Projekt, das sie selbst initiiert hatte, wird ihr Abschiedsfilm. Sie widmet ihn "David und seinem Vater". Auf dem Filmfestival in Montreal wird ihr posthum der Preis für die beste schauspielerische Leistung in ihrem letzten Film verliehen. Sie hatte nicht mehr die Zeit, Ihren Film selbst in deutscher Sprache zu synchronisieren.
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